Titelbild Marktflecken Villmar

Sehenswürdigkeiten & Ausflugsziele

Pfarrkirche St. Peter und Paul

Die Pfarrkirche „St. Peter und Paul“ wurde zwischen 1746 und 1749 im barocken Stil nach Plänen des aus Tirol stammenden Baumeisters Thomas Neurohr erbaut. Seit 1950 bilden die Villmarer Glocken ein vierstimmiges Geläute. Im Jahre 1885 erhielt die Kirche einen neuen Kirchturm, nachdem im August 1884 infolge Blitzschlag Kirchturm nebst Turmuhr und Glocken vernichtet wurden. 1956/57 wurde die Pfarrkirche durch einen Anbau erweitert.

Matthias-Pforte

Direkt an der Kirche steht die im 18. Jahrhundert errichtete Matthias-Pforte. Sie führt zu den Resten der im 13. Jahrhundert angelegten Ortsbefestigung, die ursprünglich aus einer Ringmauer, drei Toren und sieben Türmen bestand. Übrig geblieben sind nur noch Teile des Mattheiser Turms. Eine als Wohnturm angelegte Vogteiburg aus dem 13. Jahrhundert ist heute in Gestalt der Grundmauern nachweisbar.

Valerius-Pforte

Toskanisch gegliedertes Marmorportal (vor 1780),  Zugang zum ehem. Klostergarten St. Matthias, Gewände und Figur des Hl. Valerius (Bischof von Trier) aus Kissel. Im dahinter liegenden heutigen Pfarrgarten, Barockgarten des 18. Jahrhunderts, Marmorspringbrunnen von 1728.

Naturdenkmal „UNICA-Marmorbruch“

Nationaler Geotop (ein rund 380 Mio. Jahre altes Stromatoporenriff) Villmar (und Umgebung) ist das Zentrum des Lahnmarmors, eines wegen seiner reichen Farbigkeit hochgeschätzten, polierfähigen Kalksteins. Die gesägten Wände sind eine Hinterlassenschaft der Nassauischen Marmorwerke Dykerhoff & Neumann um 1960.

Lahn-Marmor-Museum

Villmar an der Lahn ist das Zentrum der Vorkommen und der Verarbeitung des sogenannten Lahnmarmors, eines wegen seiner reichen Farbigkeit hochgeschätzten Kalksteins, der nicht, wie Marmor, in größerer Tiefe unter sehr hohen Druck geriet (dabei hätte er seine Farbigkeit und seine dekorative Zeichnung verloren). mehr >

St. Nepomuk-Denkmal

Auf der Brücke steht die Statue des Brückenheiligen Johannes Nepomuk (um 1350 bis 1393). Diese in jüngerer Zeit errichtete Statue soll die Angst vor der Begehung der Brücke nehmen und Heimatvertriebene, die in Villmar Zuflucht fanden, begrüßen. Unter der Brücke steht auf einer Tafel geschrieben: „Johannes von Nepomuk – Zum Gedenken an die Vertreibung – 1946 – 1996“.

König-Konrad-Denkmal

Das König-Konrad-Denkmal befindet sich auf der Bondesteiner Lay zwischen Villmar und Runkel. Das Denkmal ist dem deutschen König Konrad I. gewidmet, der die Krone Heinrich von Sachsen übertrug.

Brunnenplatz

Der Brunnen am Brunnenplatz wurde 1827 durch den Steinmetz Engelbert I. Leonhard als Laufbrunnen am 1702 erbauten Rathaus aus den Lahnmarmor-Varietäten „Kissel“ und „Wieshohl“ errichtet. Im Laufe der Zeit wurde der Brunnen mehrfach versetzt und 1987 neu aufgestellt.

Steinmetz Johann Ringel

Auf der Begrenzungsmauer zum Brunnenplatz sitzt ein Steinmetz aus Bronze; es ist der Steinmetz Johann Ringel („Pat“). Die Figur wurde 1992 durch den Villmarer Bildhauer Walter Schmitt geschaffen.

Marmorbrücke

Die Marmorbrücke in Villmar wurde in den Jahren 1893 und 1894 erbaut, um den Bahnhof an den links der Lahn gelegenen Marktflecken Villmar und dort betriebene Steinbrüche anzubinden. Die Brücke besteht aus drei Bögen, die jeweils 21,5 Meter lang sind. Sie ruht auf zwei Pfeilern. Als Baumaterial dienten Marmorblöcke aus nahegelegenen Steinbrüchen. Die Seitenverkleidung besteht ebenfalls aus lokalem Lahnmarmor verschiedener Sorten.

Nikolaus-Homm-Park/Pfarrer-Homm-Park

Ein Park zu ehren des Ehrenbürgers und ehem. Pfarrers Nikolaus Homm. Im Jahr 2014 wurde dieser Teilbereich des „alten Friedhofs“ entwidmet und wird für verschiedene Feierlichkeiten genutzt. mehr >